- A N S G A R
- DER WEISSE
BRASILIANER
Ansgar
Brinkmann
- Geboren: 05.07.1969 in Vechta
- Größe: 181 cm
- Gewicht: 83 kg
- Ansgar Brinkmann ist ein ehemaliger deutscher Fußballspieler. In
seiner langen Karriere war Brinkmann bei zahlreichen Vereinen unter Vertrag. Er
zählt zu den Spielern mit den meisten Vereinswechseln in Deutschland und galt als "letzter Straßenfußballer
Deutschlands".
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- Stationen
- Brinkmann wuchs als jüngstes von sieben Geschwistern auf. Als A-Jugendlicher
wurde er in die Niedersachsenauswahl berufen. Als er 15 Jahre alt war,
entdeckten ihn Talentscouts von Bayer 05
Uerdingen, so dass Brinkmann nach Krefeld zog. Er spielte für Bayer und
machte nebenbei sein Berufsbildungsjahr im Kfz-Handwerk.
- Seine Profilaufbahn begann er mit 18 Jahren 1987 beim VfL Osnabrück in der
2.
Fußball-Bundesliga. In der Saison 1990/1991 wechselte der schnelle
Flügelspieler zum Ligarivalen Preußen Münster, wo er schnell zum
Publikumsliebling avancierte. Am Ende der Saison stieg er mit den Preußen in die
Oberliga
Westfalen ab, blieb aber noch zwei Jahre beim Verein. 1993 folgte Brinkmanns
Rückkehr in die 2. Fußball-Bundesliga, wo er beim 1. FSV Mainz 05 einen Vertrag unterschrieb.
- Nach einem kurzen Intermezzo in Münster im Jahr 1995 und weiteren Stationen
in Verl und Cloppenburg folgte der Wechsel zu Eintracht
Frankfurt, mit der Brinkmann 1998 der Aufstieg in die Bundesliga gelang.
- Nach einer Saison in der ersten Liga spielte Brinkmann erneut einige Jahre in
der 2. Bundesliga bei Tennis Borussia Berlin, wiederum beim
VfL Osnabrück und Arminia Bielefeld. Mit Bielefeld gelang ihm
2002 die Rückkehr in die Bundesliga, wo er in 30 Spielen 2 Tore schoss.
- 2003 wechselte Brinkmann zu LR Aalen und in der Winterpause zum
österreichischen Bundesligisten FC Kärnten. Im Januar 2005 wechselte Brinkmann
zu Dynamo Dresden. Am
9. Januar 2006 wurde der Vertrag in Dresden aufgelöst und Brinkmann wechselte zu
Preußen
Münster. Den Abstieg der Preußen in die Oberliga konnte er nicht verhindern.
Für die Münsteraner absolvierte Brinkmann am 13. Mai 2007 in der Oberliga-Partie
gegen die zweite Mannschaft vom FC Schalke 04 das letzte Spiel seiner
Karriere.
- Ansgar Brinkmann plant derzeit sein Abschiedsspiel, welches laut eigener
Aussage live im DSF übertragen werden soll.
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- Brinkmanns Ruf als „Enfant terrible“
- Auch außerhalb des Fußballplatzes sorgte Ansgar Brinkmann für Schlagzeilen,
die ihm den Spitznamen „Trinkmann“ einbrachten. So flüchtete er in Osnabrück zu
Fuß vor einer Alkoholkontrolle und stellte sich erst Stunden später auf dem
Revier, um den Fahrzeugschlüssel abzuholen. Darüber hinaus war Brinkmann in
Bielefeld, Berlin und Gütersloh in Handgreiflichkeiten verwickelt, die ihm unter
anderem eine Geldstrafe von 42.000 Euro wegen Körperverletzung einbrachte. Auch
die Pleite eines Reha-Zentrums und Investitionen in eine Einkaufspassage in
Bielefeld, durch die Brinkmann nach eigener Aussage mehr als 150.000 Euro
verlor, brachte ihn vor Gericht.
- Sein Ruf als Enfant
terrible schadete der Beliebtheit Brinkmanns bei den Fußballfans nicht,
sondern förderte sie eher noch. Typische Vokabeln, die in der
Sportberichterstattung zu Brinkmann fielen, waren „Publikumsliebling“,
„Kultspieler“ und „einer der letzten ´Typen´ der Bundesliga“, zumal sich
Interviews mit Brinkmann durch seine lockeren, zum Teil auch provokanten Sprüche
von den Interview-Aussagen vieler anderer Profifußballer unterschieden. Beim
Bielefelder Lokalsender Radio Bielefeld wurde ihm eine eigene
Comedy-Serie namens „Mission: Klassenerhalt“ gewidmet. Hier prägte er die
Floskel "Das braucht kein Mensch". Diese Aussage widmete er gegnerischen
Mannschaften und Spielern.
- Legendär ist die Ansage auf seinem Anrufbeantworter: „Bin bis fünf Uhr früh
in meiner Stammkneipe zu erreichen“.
- (Text: Wikipedia)
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